cv.

während meiner zeit bei watson habe ich gelernt: scheiss auf einleitungen. die liest ohnehin niemand. in diesem sinne: blablabla blaaaa blaaaa, bla bla blablaaabla bla blaaa. blablaaa, bla bla, bla bla. blaaa blaaaaabla blablaaa blablabla bla. bla. bla bla, blaaaa bla. blabla bla blablaaa bla bla, blubb blubb. schön, haben wir darüber geredet. nächste woche, gleiche zeit?

2019 – 2021

ron orp

Sparringpartner für alle strategischen Fragen rund um das Erreichen der Unternehmensziele, Marketing und Geschäftsentwicklung und aufbau der unternehmensbereiche campaigning und data analytics (über 50 abgeschlossene Projekte mit Unternehmen wie zB. Ricola, sbb oder europaalee).

das bedeutet, ich habe das gemacht, was ich eigentlich auch sonst immer mache: sehr viel denken, sehr viel reden, an zehn projekten gleichzeitig arbeiten und ständig irgendwelche dinge berechnen.

einblicke:

2018 – 2019

schärer ag kommunikationsnetzwerk

Entwicklung der Online Marketing Strategie und aufbau des unternehmensbereichs online marketing für den agenturkunden schenker storen (outsourced-marketing-mandat). ausserdem habe ich verschiedene interne projekte geleitet, viele websites entwickelt und war an diversen weiteren kundenprojekten beteiligt. war lustig.

2016 – 2018

watson

entwicklung des ressorts und unternehmensbereichs «catson», um in den ersten Jahren des Unternehmens die wirtschaftlich notwendigen watson-Leserzahlen strategisch aufzubauen (bis zu 50% aller zugriffe). anders gesagt: die vielen aufrufe zwei bis drei jahre nach dem launch, das war dann übrigens meistens ich.

einblicke:

2014

LikeMag

verantwortlich dafür, dass die aktuellen zugriffszahlen auf der website immer über 1’000 bleiben. und print. das ist dieses ding aus papier – damals gab es das noch.

in praxis übersetzt heisst das: ich habe bei einem magazin für wintersport mitgeschrieben, was ich damals saucool fand, ich meine, print, schnee und so, hallo???

die meiste zeit habe ich allerdings für die online plattform geschrieben. das bedeutet, dass ich sehr viel darüber nachdenken musste, wie man der erwartung mit clickbait-inhalten überirdische klickzahlen zu liefern gerecht werden kann, ohne den eigenen anspruch an qualität, substanz und echter wertschöpfung zu verraten. einmal habe ich zu hause im home office zwei stunden vor dem bildschirm durchgeheult.

ich weiss nicht, ob ich meine antwort vorher, nachher oder währendessen gefunden habe (wahrscheinlich nachher, macht am meisten sinn), aber fakt ist, ich habe sie gefunden. nämlich:

emotional manipulativer clickbaitscheiss klickt sich gut. aber echter mehrwert klickt sich besser. mit billigen marketingtricks relevanz vorzutäuschen braucht man meistens nur dann, wenn man nicht wirklich relevant ist.

i said what i said.

einblicke:

2012 – 2015

Draco’s Sweven

aufbau einer eigenen publikation (website mit wöchentlichen literarischen texten). entwicklung einer aktiven leserschaft und zugriffszahlen pro artikel im konkurrenzfähigen bereich zu den üblichen klassischen schweizer online-medien.

also nicht so ein influencer-dings, mehr so ein inside-paradeplatz-dings. aber ohne finanzielle mittel und geld für werbung oder so. fand ich damals total normal und absolut nicht erwähnenswert. eigentlich habe ich mich dafür sogar etwas geschämt und es deshalb anonym betrieben und tunlichst vermieden, irgendwem davon zu erzählen. was wahrscheinlich die grösste verschwendung meines lebens gewesen ist.

hätte ich damals gecheckt, was für einen wert mein heimliches hobby da eigentlich hat, wäre ich heute wahrscheinlich reich und berühmt. stattdessen bin ich arm und mich kennt keine sau. manchmal heule ich dem immer noch etwas hinterher. aber das ist okay. ab und zu etwas heulen ist super.

2008 – 2021

selbständig

Beratung von Unternehmen zu strategischen Fragen rund um das Thema Marketing und Geschäftsentwicklung und kreative Mitarbeit als Webentwicklerin, freie Journalistin, Grafikdesignerin oder alles zusammen. einmal wurde ich zum beispiel dafür bezahlt, dass mir jemand erklärt, wie aktienkurse funktionieren oder um mich durch halb zürich zu trinken* und darüber einen text zu schreiben. war voll geil.

* die rede ist von kaffee. obwohl – so im nachhinein wäre alkohol wahrscheinlich besser gewesen.

side dishes

ausbildung
  • Matura an der Kantonsschule Enge in Zürich, Schwerpunktfach Russisch
  • call me master of autodidaktik bitch
sprachen
  • Deutsch (Muttersprache)
  • Litauisch (Muttersprache)
  • Sarkasmus (Muttersprache)
  • Englisch (fliessend)
  • Französisch (kommt auf den film drauf an)
  • Russisch (eingerostet, aber wiederbelebbar)
  • Latein (Grundkenntnisse)
andere sprachen
  • JavaScript, HTML, CSS (fliessend)
  • WordPress (fliessend)
  • PHP & Java (Grundkenntnisse)
kreation
  • Redaktion, Texting und kreatives Schreiben
  • Grafikdesign, Visual Design & Multimedia
  • Fotografie
  • Videoproduktion
  • Musikproduktion
  • Creative Direction
weitere talente
  • ich bin total lustig, 50% aller anwesenden gaben bei der letzten umfrage an, dass sie mich sogar für die lustigste person der welt halten (wir waren zu zweit im raum)

umfrage