b-roll.

disclaimer: jegliche ähnlichkeiten dieser seite zu echten oder fiktiven digitalen hirnchemiefriteusen sind nicht zufällig und durchaus beabsichtigt.

was ist eine digitale hirnchemiefriteuse?

zum beispiel ins….in…ins…. sorry, kann das wort nicht aussprechen ohne zu kotzen.

kannst du das wort aussprechen ohne zu kotzen?
was ist b-roll?

in der filmwelt wird zwischen zwei arten von filmmaterial unterschieden: die a-roll und die b-roll. während die a-roll die hauptaufnahmen beinhaltet – alle handlungen, interaktionen und szenen – befinden sich auf der b-roll aufnahmen, die für den eigentlichen handlungsverlauf nicht relevant sind: aufnahmen von kleinen details aus der umgebung, thematisch passende einbledungen, vorbeifahrende autos im hintergrund, das rauschen der blätter im wind. b-roll aufnahmen sind nicht da, um die handlung zu erzählen, sondern um sie visuell zu ergänzen.

ursprünglich gehen die begriffe auf zeiten zurück, wo filme noch analog auf klassischen filmrollen produziert wurden: das zusätzliche bildmaterial auf der «sekundären» filmrolle (= b-roll) wurde dazu genutzt, um schnitte und unreinheiten im eigentlichen film, gedreht auf der primären filmrolle (a-roll), zu verdecken.

in der heutigen bewegtbildwelt, geprägt von vielen jahren filmgeschichte und der entwicklung von film zu einer eigenen kunstform, gilt die b-roll nicht mehr als sekundär, sondern als ausschlaggebend: sie erzählt zwar keine handlung an sich und man braucht sie auch nicht zwingend, um letztere zu verstehen, aber sie entscheidet darüber, ob aus einem interview am ende ein film wird – oder bloss content.

wer hat die geilsten b-rolls der welt?
was ist der sinn des lebens?

was ist der sinn des lebens?
  • hab heute herausgefunden, dass es menschen gibt, die nicht regelmässig in den wald gehen. kein wunder sind alle so gestresst. vielleicht gründe ich einen waldkindergarten für erwachsene und lass ihn von den krankenkassen vergüten. oder wir gehen einfach kollektiv mal ein paar bäume umarmen. pharma would hate it.

  • ich hab jetzt einen freiluftfernseher und netflix kann mich immer noch kreuzweise.

  • liste von dingen, die ich in den meisten kontexten recht toll finde und deren schlechter ruf meiner meinung nach total ungerechtfertigt ist:

    ambivalenz. rosenkohl. graue regentage. montage. ausgedehnte spaziergänge an grauen regentagen. meinungsverschiedenheiten. unvorhersehbare veränderungen, die dich komplett unvorbereitet ins kalte wasser schmeissen. leerläufe. kohlenhydrate. kuchen zum znacht. schräg eingehämmerte nägel. konflikte. krähen. dreckige schuhe. mathematik. spinnen. etwas nicht wissen. etwas besser wissen. wissen, dass man etwas besser weiss. etwas bewusst falsch machen, einfach nur um auszuprobieren, was dann passiert (spoiler: meistens nicht das, was du denkst, dass passieren wird). mitten durch den dreck stampfen statt den gepflasterten weg zu nehmen. passiv-aggressive zettelli (egal wo, aber am liebsten in waschküchen). optimismus.

  • vibes.

  • meine pflanzen brauchen einen grösseren topf und ich ebenfalls.

  • mich selbst feiern.

  • mir reichts, ich geh jetzt spielen.

  • der einizge kontext, in dem ich fan von schubladen bin.

  • ich sehe was, das du nicht siehst und das sitzt hinter der kamera und träumt gerade von einer richtig fetten portion pommes.

  • zugfensterphilosophie: vielleicht ist es manchmal gar nicht mal so wichtig so genau zu wissen, wohin man fährt – hauptsache man hat ein gültiges ticket.

  • erkenntnis des tages: mit wölfen verhandelt man nicht. 

  • dankbarkeit.

  • ich glaube, es ist eigentlich alles gut.

  • and while the city sleeps, we’re howlin‘ at the moon

  • ich weiss grad echt nicht, ob das jetzt ein zeichen von wahnsinn oder von gesundem menschenverstand ist, aber letzte nacht hab ich geträumt, dass ich von wim wenders adoptiert wurde und alles hingeschmissen habe, um an einem film über torten zu arbeiten. es war wunderschön.

  • chatgpt doesn’t like this.

  • warum ich keine notizen teile, wenn mir jemand sagt, ich soll doch mal meine notizen teilen: babes, das hier sind meine notizen. und das hier ist der total verständliche und absolut nachvollziehbare teil.

  • ich liebe kunst.

  • ich glaube, ich habe ein neues hobby. vielleicht auch drei. oder vier. mal sehen.

  • glück ist ansteckend. wim wenders auch. aber das ist ja das gleiche.

  • ich glaube, das Schöne am Glauben an den Kapitalismus ist, dass er uns nie in jene kindliche Hilflosigkeit zurückfallen lässt, aus der wir einst gekommen sind. und das Hässliche an der Realität ist, dass sie uns diese internalisierte Kontrollüberzeugung wieder nimmt.

    Also bauen wir uns erneut panisch Träume aus Scherben und buchen Lebensziele im Katalog, als ob die nächste innere Pauschalreise uns endlich vor uns selbst retten würde.

    Aber das tut sie nicht. Vielleicht müssen wir gar nicht weiterreisen. vielleicht müssen wir endlich mal bleiben.

  • kerzen, menschen und anarchie.

  • von der kunst des an die decke starrens.

  • dinge, die ich früher gerne über selbstbewusstsein gewusst hätte:

    selbstbewusstsein besteht nicht daraus, dir bei allem, was du tust, sicher zu sein. oder dich nie von anderen runterziehen zu lassen. oder stark zu sein. und alles im griff zu haben.

    selbstbewusst ist man dann, wenn man keine angst vor den eigenen gedanken, gefühlen, ideen und empfindungen hat. es besteht aus selbstakzeptanz. aus integrität. daraus, bedingungslos zu dir selbst zu stehen.

    selbstbewusstsein ist nichts was man wird. selbstbewusstsein ist authentizität.

  • die schönsten dinge passieren immer um drei uhr morgens. keine ahnung warum, aber das ist so.

  • dachte, er kommt nicht mehr. er kam doch. lektion des tages: trust the process.

  • warten auf den mond.

  • spiele lieber ungewöhnlich.

  • ich glaube, wenn man mich finden will, ist das eigentlich recht einfach. man muss nur der sonne folgen, ich bin dann schon dort irgendwo.

  • wieso müssen wir eigentlich immer wissen, was wir wollen? und wieso ist das eigentlich überhaupt erstrebenswert? ist ambivalenz nicht das eigentlich schöne am leben? es nicht genau zu wissen, zu erforschen, zu entdecken?

    ich glaube, wir haben als gesellschaft so viel zeit mit der suche nach «träumen» und «zielen» verbracht, dass wir vergessen haben uns zu fragen, ob das ganze überhaupt sinnvoll ist. vielleicht brauchen wir nicht noch mehr fülle. vielleicht brauchen wir mal mut zur lücke.

  • heute dreimal einen fuchs gesehen. ich glaube, ich fühle mich geehrt.

  • vernunft ist auch nur schlechte erfahrung.

  • ich weiss nicht, wie ich hier gelandet bin oder warum, aber es ist schön.

  • spaghetti.

  • it’s never too late for halloween.

  • winter? was winter? geh doch selbst wintern. ich blüh jetzt einfach weiter. peace, love und so.

  • kunst.

  • ja züri halt.

  • manche dinge sind es wert fünfmal auf die fresse zu fallen. also so im nachhinein.

  • ich glaube, ich verstehe jetzt, warum die sbb ticketpreise so hoch sind. wir zahlen auch für die aussicht.

  • i love it when houses do this.

  • züri ist eben schon liebe.

  • ich hab doch gesagt, ich habe viele zimmerpflanzen.

  • zwei stunden fluchen und jammern später. fazit: ich sollte öfters fluchen und jammern.