wie schafft man es in die medien? | @fhnw

um was es geht.

um einen geilen pr-move, den ich für die hochschule für technik fhnw gemacht habe. ich habe dort nämlich mal gearbeitet* und so.

* das ist diese merkwürdige sache, die manche menschen unter der woche so machen. keine ahnung, warum sie nicht einfach kurz paar wertschriften erben oder so. komische vögel. aber hey, jedem das seine.

problem ausgangslage.

wir leben in einer welt von hirnchemiefriteusen.

und diese tun das, was sie schon fast immer getan haben: hirnchemien fritterien, ab und zu paar millionen daten an autokratische, faschistische regierungen rüberschieben, mit einem verurteilten vergewaltiger us-präsidenten kaffee trinken, demokratien schwächen, nazis eine plattform für ihre populistische faschoscheisse bieten, öffentlich menschenrechte relativieren und als zeichen des guten willens hirnechemiefriteusen auf anderen kontinenten bauen, damit sich die letzten verbliebenen menschen mit vernunft und verstand auch noch ihre gehirne frittieren lassen können. alles ganz sicher nur aus liebe und ohne eigeninteressen. ich schwör.

sorry. bin etwas abgeschweift.

was ich eigentlich sagen wolte: wenn man heute als organisation oder unternehmen auf der aufmerksamkeitswirtschaftsplattform deiner wahl relevante reichweite generieren will, ist das nicht einfach. schöne geschichten sind nicht interessant genug und klassische werbung funktioniert schon lange nicht mehr. um sichtbarkeit zu generieren, muss man inhalte produzieren, die unterhaltsam sind und sich von den zahlreichen anderen täglich prodzierten hirnchemiefritteusen-inhalten abheben können. viel spass dabei. ist als organisation mit hunderten von rechtlich-öffentlichen auflagen und noch mehr meinungen darüber, was man als hochschule wie sagen oder nicht sagen darf, imfall super einfach. ich schwör.

lösung.

es in die medien schaffen. also nicht hirnchemiefriteusen. die richtigen meine ich.

die idee.

wer an der hochschule für technik fhnw unterwegs ist, kommt früher oder später nicht an der campus-katze chili vorbei, die sich schon seit vielen jahren auf dem campus brugg-windisch gemütlich gemacht hat und vor ort im hochschulgebäude residiert. sie hat zwar gefühlt immer schlechte laune und hasst jeden, aber sie ist eine katze und katzen dürfen das. katzen dürfen grundsätzlich alles. das ist so eine art gesetz.

die idee: chili sollte nun einen eigenen instagram-kanal bekommen und dort aus ihrer einzigartigen, unterhaltsamen perspektive über ihr katzenleben auf dem campus berichten. sie wird genug mit der hochschule assoziiert, um mit ihr in verbindung gebracht zu werden – und hat gleichzeitig den vorteil, dass sie durch ihren inoffiziellen und offensichtlich fiktiven charaker (katzen können normalerweise weder schreiben, noch posts verfassen) sich mehr leisten kann als ein offizieller hochschulaccount.

gleichzeitig ist der ansatz für die kommunikativ eher konservative hochschullandaschaft ungewöhnlich genug, um trotzdem aufzufallen und aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. und ich meine… wer eignet sich besser für einen kreativen hirnchemiefriteusen-ansatz als eine katze? ich meine, hallo?

wer eignet sich besser für einen kreativen hirnchemiefriteusen-ansatz als eine katze?

das ergebnis.

fünf monate nach der eröffnung des kanals werden tatsächlich medien auf den instagram-kanal von chili aufmerksam und greifen ihn in ihrer berichtserstattung auf – mit einem fernseh-news-bericht auf tele m1 und einem artikel im badener tagblatt. der kanal wird dadurch zudem durch die berichtserstattung innerhalb von 24 stunden von über 500 personen abonniert.