kolumne «olga von schnurrhausen» / watson.ch

um was es geht.

um die kolumne «olga von schnurrhausen», die ich vor vielen, vielen, vielen jahren bei watson.ch mal geschrieben habe.

die idee.

ich weiss nicht, ob man es an den zahlreichen referenzen auf dieser seite schon gemerkt hat, aber es gibt zwei dinge, die ich mag (eigentlich sind es mehr, aber ich bediene mich hiermit bewusst rein aus spass des stilmittels der unnötigen übertreibung): bretter und katzen.

letztere sind übrigens nicht nur perfekt, wenn es darum geht, cluster b persönlichkeiten live zu überführen (frag mich mal danach, ich schwör darauf, mein absoluter lieblings-trick), sondern auch wenn es um eine spielerische auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen themen geht (findet ihr auch, das wort ‚gesellschaftskritischklingt in der heutigen zeit recht… blöd? irgendwie rechtspopulistisch und verschwörungstheoretisch? früher war das doch nicht so konnotiert, oder?).

der trick: das, was man als mensch in der öffentlichkeit so nicht sagen sollte, tut man eben einfach als katze. denn wer kann schon einer…. fiktiven, sprechenden katze böse sein? richtig? (dieses konzept habe ich übrigens sieben jahre später auch für die fachhochschule nordwestschweiz fhnw angewandt. siehe hier. hat nach wie vor super funktioniert. so langsam verstehe ich, warum katzen im alten ägypten verehrt wurden.)

mit der wöchentlichen watson-kolumne «olga von schnurrhausen – tagebuch einer katze» tat ich genau das: ich zeigte unter dem flauschigen deckmantel der fiktiven katze olga einen humorvollen und etwas anderen blick auf aktuelle themen und unsere gesellschaft.

ein paar links.

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