das konzept.
ich weiss nicht, ob man es an den zahlreichen referenzen auf dieser seite schon gemerkt hat, aber es gibt zwei dinge, die ich mag (eigentlich sind es mehr, aber du weisst schon, was ich meine): bretter und katzen.
letztere sind übrigens nicht nur perfekt, wenn es darum geht, cluster b persönlichkeiten live zu überführen (frag mich mal danach, ich schwör darauf, mein absoluter lieblings-trick!), sondern auch wenn es um eine spielerische auseinandersetzung mit gesellschaftskritischen themen geht.
der trick: das, was man als mensch in der öffentlichkeit so nicht sagen sollte, tut man eben einfach als katze. denn wer kann schon einer…. fiktiven, sprechenden katze böse sein? richtig?
mit der wöchentlichen watson-kolumne «olga von schnurrhausen – tagebuch einer katze» tat ich genau das: ich zeigte unter dem flauschigen deckmantel der fiktiven katze olga einen humorvollen und etwas anderen blick auf aktuelle themen und unsere gesellschaft.
beispiele.
- «Liebes Tagebuch, wir leben in einer Diktatur!»
- «Liebes Tagebuch, ich habe Lebensweisheiten aus dem Internet befolgt!»
- «Liebes Tagebuch, heute habe ich die Kommentarspalte entdeckt! 🙀»
- «Liebes Tagebuch, meine Mutter ist an allem schuld!»

