wer ist aiste?

1. wer ist aiste?

ich weiss, diese antwort hast du an dieser stelle bestimmt nicht erwartet, aber…. ich. ich bin aiste. ich hoffe, diese neuigkeit haut dich jetzt nicht vom stuhl. das wäre nämlich recht schmerzhaft und ich will nicht, dass du durch den besuch meiner seite schmerzen erleiden musst. das wäre nämlich recht unpraktisch. für mich, für dich und auch für meine haftpflichtversicherung.

ich mag lange excel-tabellen, andere menschen (am liebsten die mit empathie und emotionaler intelligenz, wobei gesunder menschenverstand auch echt toll ist), zahlen, pflanzen, ehrlichkeit, den französischen existentialismus, oktopusse, heissen kakao und das leben.

weitere fakten über mich:

  • mit 3 konnte ich schreiben, aber noch nicht lesen
  • ich kann nicht einschlafen, wenn ich meine socken anhabe
  • als kind wollte ich immer forscher oder präsident werden
  • wenn ich im kühschrank nicht mindestens zwei koffeinhaltige getränke auf vorrat habe, werde ich nervös
  • mein erstes musikinstrument war ein klavier
  • ich kann nicht backen
  • meine lieblingsfächer in der schule waren mathematik und französisch
  • ich bin ein grosser fan von jeder art von brettern (am liebsten die mit zwei achsen und vier rädern drauf, aber ich bin offen für alles, brett ist brett)
  • in meiner wohnung beherberge ich aktuell 41 zimmerpflanzen, tendenz steigend

2. was macht aiste?

Als ich ungefähr vier Jahre alt war, habe ich draussen stundenlang den Schnee analysiert und ihn in verschiedene «Schneekategorien» unterteilt, um über meine erkenntnisse einen «wissenschaftlichen Bericht» zu verfassen.

Als keiner der Erwachsenen meinen fertigen text an eine zeitung oder universität zur publikation weiterleiten wollte, war ich schwer enttäuscht. Ich beschloss: Das war ein Problem und Probleme brauchen eine Lösung.

Sieben Jahre später – ich war ungefähr elf – hatte ich eine: ich brachte ich mir mit Coding Tutorials autodidaktisch das Programmieren bei und entwickelte damit einen eigenen blog. dort konnte ich nicht nur einen bericht publizieren, sondern so viele wie ich wollte.

heute mache ich im grunde genommen das gleiche: ich folge meiner neugierde, erschaffe dinge, ignoriere die regeln, die mir sagen, was im leben angeblich möglich sein soll und was nicht und entscheide stattdessen selbst, was möglich sein wird. inzwischen werde ich sogar dafür bezahlt. keine ahnung, wie das passieren konnte, aber ich finds knorke.

bild der vierjährigen aiste (ich war schon damals sehr lösungsorientiert)

3. wo macht es aiste?

seit 2005 (das ist das jahr, in dem ich mit den ersten eigenen projekten angefangen habe) habe ich viele verschiedene eigene projekte entwickelt und mit ca. 40 verschiedenen unternehmen und organisationen zusammengearbeitet. darunter grosse und bekannte organisationen wie ricola, watson.ch oder die sbb, aber auch viele kleinere unternehmen oder start ups.

4. wie macht es aiste?

ich bin noch nie gerne opfer meiner umstände gewesen und denke, dass wir im leben immer eine wahl haben. wir können das, was uns passiert, als gegeben ansehen – ODER SPASS haben und etwas geiles daraus machen, INDEM WIR begreifen, dass wir TEIL DER GESTALTUNGSPROZESSE UM UNS HERUM sind – und die welt genauso mitgestalten wie sie uns.

ich interessiere mich nicht für probleme, sondern für die gestaltung von systemen, welche das problem überflüssig machen. ich möchte verstehen, wie die dinge um mich herum funktionieren: was passiert und warum? wie hängen dinge zusammen? in welchen systemen sind sie zu verorten? wie funktionieren diese systeme? und am wichtigsten: was können wir damit machen? wie können wir es gestaten, uns einbringen, ein teil davon sein?

das ist nicht nur effizient – mein erfolg beweist das – sondern auch um einiges spassiger. und spass ist sehr wichtig. wir wollen zufrieden mit uns selbst und mit dem ergebnis unseres handelns sein – aber wie soll das möglich sein, wenn wir nicht mal beim handel selbst spass hatten? das problem fängt an der wurzel an. und dort ist auch die lösung.

ich finde: wozu sollten wir sonst hier auf dieser erde sein, wenn nicht, um freude zu haben, dinge zu erleben, zu erforschen und etwas geiles aus dem, was uns zur verfügung steht, zu machen?

ich liebe das leben. und ich denke, es liebt es uns auch. meistens.