wieso müssen wir eigentlich immer wissen, was wir wollen? und wieso ist das eigentlich überhaupt erstrebenswert? ist ambivalenz nicht das eigentlich schöne am leben? es nicht genau zu wissen, zu erforschen, zu entdecken?

ich glaube, wir haben als gesellschaft so viel zeit mit der suche nach «träumen» und «zielen» verbracht, dass wir vergessen haben uns zu fragen, ob das ganze überhaupt sinnvoll ist. vielleicht brauchen wir nicht noch mehr fülle. vielleicht brauchen wir mal mut zur lücke.